Stiftung Christina Lachenmann aus Wertheim
Seit vielen Jahren erhält der Förderverein Ashakiran e.V. jährlich eine großzügige Unterstützung von der Stiftung Christina Lachenmann. Die Mittel werden vor allem für medizinische Zwecke verwendet, u. a. für den Bau von Krankenstationen und dem Kauf von Medikamenten. So finanzierte die Stiftung die Krankenstation im Banabasi-Seva-Samiti-Zentrum in Balliguda und die medizinische Hilfe und Ausstattung in der Leprastation Karunalaya in Puri. In der Zeit der Pandemie 2020/2022 finanzierte die Stiftung ein sehr effizientes Covid-19-Projekt Aufklärungsprojekt.
Aktuell fördert sie das Medizinprojekt von Laya (siehe unter Morpho-Foundation) in Andhra Pradesh u.a. mit dem Bau von kleinen Krankenstationen, in denen die von uns ausgebildeten Gesundheitsberater in traditioneller Medizin praktizieren können. Die Stiftung fördert auch das Myanmar-Projekt mit Zuschüssen für Medizin, u.a. für die Ärzte in der Versorgung der Erdbebenopfer vom März 2025 und für weitere Hilfen von Menschen, vor allem Kinder in Not.
Morpho-Foundation, Tübingen

Die Stiftung unterstützt seit 2022 die einjährige Ausbildung junger Adivasi in der abgelegenen Region im East Godavari-Distrikt in Andhra Pradesh. Auch in diesem Jahr 2025 führt sie die Förderung weiter.
Die Ausbildung erfolgt durch die süd-indische Organisation Laya Resources (LAYA : Herbal Based Health Care). Ausgebildet werden ausschließlich junge Adivasi, eine indigene indische Bevölkerungsgruppe, die meisten sind verarmt und leiden unter hoher Arbeitslosigkeit. Dies führt zu Abwanderungen in Großstädte und zur Ausbeutung im Billiglohnsektor oder als Wanderarbeiter. Ziel von Ashakiran ist es, durch dieses Programm die Abwanderung zu stoppen und den jungen Menschen vor Ort die Möglichkeit zu geben weiterhin in ihrer Gemeinschaft zu wohnen. Während dieser Ausbildung werden die traditionellen Behandlungsmethoden der Adivasi, die auf Wirkstoffen der pflanzlichen Medizin (Phytopharmaka) basieren, gelehrt. Jeder Jahrgang umfasst eine Klasse mit 20 jungen Menschen der umliegenden Dörfer, die in einem Bewerbungsprozess ausgewählt werden. Morpho Foundation
Stiftung Runnebaum (Runnebaum-Stiftung)
Die Stiftung von Dr. Hety Runnebaum und Prof. Dr. Runnebaum unterstützt seit Jahren die Projektarbeit von Ashakiran. Aktuell fördert sie den Bau von einem großem Gesundheitszentrum im Parvatipuram-Distrikt in Andhra Pradesh. Im Zentrum kann unterrichtet und praktiziert werden. In dieser Region gibt es noch keine Gesundheitsberater in traditioneller Medizin und die Nachfrage ist sehr groß.
Das Zentrum steht unter der Leitung von Laya Resource Centre mit dem Ashakiran seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeitet (LAYA : Herbal Based Health Care). In der Covid-Zeit 2020/2022 finanzierte sie umfangreiche Vorsorgemaßnahmen. In den letzten Jahren finanzierte den Bau eines Hauses für den Schutz von an Lepra erkrankten Frauen in der Karunalaya-Leprastation in Puri, aber aucg eine Ausbildung von Dorfbewohnern in Erster-Hilfe, der Bereitstellung von Erste-Hilfe-Koffern und dem Angebot von Erste-Hilfe-Kursen.
Förderung durch verschiedene Rotary-Clubs
Rotary Club München Lehel
Bau von zwei Tiefbrunnenanlagen mit Solarpumpen und Wassertank. Patin für das Projekt ist Rotarierin Birgit Grupp-Fischer, München. Sie hat die Spendengelder organisiert und betreut das Vorhaben. Sie selbst war 2022 in Balliguda und kennt die Projektpartner persönlich.
Im Bau: 1 Ein Brunnen mit Solarpumpe und Tank für 2000 Liter im Mädchenhostel Bandhagada, Phulbani-Distrikt und 2 eine umfassende Brunnenanlage mit Solarpumpe und Tank für 5000 Liter im Dorf Limarpadar, Phulbani-Distrikt. Die beiden Bauprojekte gehen zügig voran und werden bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Zuvor hatte der Club schon Projekte von Ashakiran mit großem Erfolg gefördert. So wurden die Kinder im Banabasi-Zentrum mit einer warmen Decke zu Weihnachten beschenkt, auch ein Speisesaal für blinde Kinder hat der Verein finanziert.
Rotary Club Reutlingen – Tübingen (Süd)
Renovierung einer baufälligen Sanitäranlage (Waschplatz und Toiletten). Die Sanitäranlagen des Mädchenhostel Bandhada waren in einem miserablen Zustand und kaum noch zu benutzen. Im Heim wohnen 45 Mädchen. Die Renovierungen haben begonnen und werden Ende des Jahres abgeschlossen sein. Organisiert und betreut wird dies vom Rotary Mitglied Anja Schelling. Sie kennt Ashakiran seit vielen Jahren über die Morpho-Foundation, die sie leitet.