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Sprungbrett für ein selbstbestimmtes Leben
‚ Marias Mädel-Projekt‘

Ursu­la Kapp aus Frei­burg enga­giert sich seit 2010 sehr für Asha­ki­ran. In zwei­jäh­ri­gem Tur­nus orga­ni­siert sie gro­ße Bene­fiz­par­tys. Der Erlös geht an den Ver­ein. Die DJs Con­ny und Adam arbei­ten ohne Hono­rar, die Spen­den­sum­me steigt von Jahr zu Jahr.
Alle zwei Jah­re besucht Ursu­la Kapp unse­re Pro­jek­te per­sön­lich und bringt sich dort mit ihren beruf­li­chen Kennt­nis­sen als Kran­ken­schwes­ter ein. Im Früh­jahr 2016 besuch­te sie die von Asha­ki­ran finan­zier­te Kar­unalaya-Lepra­s­ta­ti­on in Puri am Golf von Ben­ga­len, um dort für eini­ge Tage zu arbei­ten. Sie war beein­druckt von dem gro­ßen per­sön­li­chen Ein­satz von Father Josef und sei­nem Team, um die unvor­stell­ba­re Not der Lepra­kran­ken zu lin­dern. Im Febru­ar 2018 zog es sie wie­der nach Odi­sha, neben dem Besuch in Puri stand das Kin­der­zen­trum Bana­ba­si in Bal­li­gu­da und das Mäd­chen­haus Vikash Paris­had in Sar­anga­da auf dem Rei­se­plan. Der Kon­takt zu den Kin­dern wur­de inten­si­viert, sie sah die Pro­ble­me, mit denen sie kon­fron­tiert sind. Sie beschloss, das Selbst­ver­tei­di­gungs­pro­jekt für Mäd­chen in die Wege zu lei­ten. Die Mäd­chen sind hoch moti­viert und dank­bar für die­se Chan­ce. Das Gelern­te geben sie an ande­ren Mäd­chen wei­ter. So kön­nen sehr vie­le davon pro­fi­tie­ren.
Da man sich in Indi­en bes­ser den Namen Maria mer­ken kann und dies der zwei­te Vor­na­me von Ursu­la ist, kennt man sie in Indi­en unter dem Namen Maria. Daher auch der Namen ‚Mari­as Mädel­pro­jekt‘, das auf der letz­ten Rei­se 2020 kon­zi­piert wur­de. Dabei geht es um ein Pro­blem, dem Asha­ki­ran sich in Zukunft stel­len muss. Die Mäd­chen wer­den immer älter, wel­che Mög­lich­kei­ten haben sie mit der Voll­jäh­rig­keit? Sie kön­nen dann nicht mehr im Heim woh­nen. Sie bekom­men mit 18 Jah­ren auch kei­ne staat­li­che Unter­stüt­zung mehr. Ursu­la schlägt daher ein Wohn­pro­jekt vor. Die von uns in einem Beruf aus­ge­bil­de­ten Mäd­chen sol­len in der Regi­on Wohn­ge­mein­schaf­ten bil­den, um in ihrem Beruf län­ger­fris­tig oder bis zur Hei­rat tätig zu sein. Allein kön­nen sie es nicht schaf­fen. Die Spen­den­gel­der von Ursu­las Freun­den hel­fen, die­se Plä­ne zu rea­li­sie­ren. Die Betreu­ung erfolgt durch Mit­ar­bei­ter des Bana­ba­si-Seva-Zen­trums. Es soll ein Sprung­brett für ein selbst­be­stimm­tes Leben wer­den. Sobald es mög­lich ist, wird Ursu­la nach Odi­sha fah­ren, um das Pro­jekt zu kon­kre­ti­sie­ren. Ihre Rei­sen nach Indi­en finan­ziert sie aus eige­nen Mitteln.


  • Ursel Kapp bei den Kinder von Vikash Parishad
  • Ursula Poll-Kapp im Leprakrankenhaus (Foto: Poll Kapp)
  • Ursula Poll-Kapp im Leprakrankenhaus (Foto: Poll Kapp)
  • Ursula Poll-Kapp in der Mercy Kitchen, Leprastation (Foto: Poll Kapp)
  • Spezialschuhe für Leprakranke, Schuster in der Leprastation in Puri (Foto: C.M.)

Dokumentation unserer Projektarbeit in Andhra Pradesh.
Filmprojekt von Jonas Riedel

Im Herbst 2019 reis­te Jonas Rie­del aus Frei­burg zusam­men mit Cor­ne­lia Mal­leb­rein nach Odi­sha und Andhra Pra­desh.
Ziel war, einen kur­zen Film über die Arbeit von Asha­ki­ran vor Ort zu drehen. 

Im Früh­jahr 2020 fuhr Jonas Rie­del noch­mals nach Andhra Pra­desh. Zusam­men mit der Orga­ni­sa­ti­on Laya woll­te er eine Doku­men­ta­ti­on über einen jun­gen Mann erstel­len, der von uns zum ayur­ve­di­schen Gesund­heits­be­ra­ter aus­ge­bil­det wur­de. Lei­der konn­te er das Pro­jekt nicht zu Ende füh­ren, da Jonas Rie­del auf­grund der Coro­na-Epi­de­mie vor­zei­tig aus Indi­en zurück­rei­sen muss­te. Die Arbei­ten an der Doku­men­ta­ti­on gehen vor­an und sol­len bis Ende 2021 fer­tig sein.

Mitarbeit in der Leprastation Karunalaya in Puri

Ende Februar/Anfang März 2016 hal­fen der Arzt Dr. Simon Spohn und die Ärz­tin Dr. Ellen Gebau­er für meh­re­re Wochen aktiv in der Lepra­kran­ken­sta­ti­on Kar­unalaya in Puri mit. Sie brach­ten neu­es Ver­bands­ma­te­ri­al aus Deutsch­land mit, das vor allem bei den schwer zu hei­len­den Wun­den von Lepra­kran­ken sehr wir­kungs­voll ist.

Fer­ner besuch­ten sie auch die bei­den Wai­sen­häu­ser in Kurtum­garh und das Bana­ba­si-Seva-Sami­ti-Zen­trum in Balliguda.

  • Pater Joseph (SVD), Simon Spohn und Ellen Gebauer (Foto: Ashakiran)
  • Besuch im Vivekananda Children Home in Kurtumgarh (Foto: Ashakiran)
  • Besuch im Vivekananda Children Home in Kurtumgarh, Ellen Gebauer, Simon Spohn, Benudhar Sutar (Foto: Ashakiran)
  • Täglich ein neuer Verband für die offenen Wunden: Leprastation in Puri (Foto: C.M.)