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Der För­der­ver­ein

Der För­der­ver­ein Asha­ki­ran e. V. (‚Strah­len der Hoff­nung‘) unter­stützt seit 23 Jah­ren Kin­der und Jugend­li­che in Indi­en mit Bil­dungs­pro­gram­men und Sti­pen­di­en. Damit erhal­ten sie beruf­li­che Per­spek­ti­ven für die Zukunft.
Dies ist nur mit Ihrer Hil­fe mög­lich.

Der Ver­ein mit Sitz in Hin­ter­zar­ten im Hoch­schwarz­wald wur­de 2012 als ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein gegrün­det. Asha­ki­ran wur­de von der Indo­lo­gin Dr. Cor­ne­lia Mal­le­brein aus Hin­ter­zar­ten ins Leben geru­fen. Seit 1991 reist sie im Rah­men ihrer For­schungs­pro­jek­te jedes Jahr in die Pro­jekt­re­gi­on im öst­li­chen Indi­en und enga­giert sich dort aktiv für die Belan­ge der armen Bevöl­ke­rung. Da sie die Spra­che der Ein­hei­mi­schen spricht, ihre Kul­tur und Lebens­wei­sen bes­tens kennt, kann sie im direk­ten Dia­log mit ihnen deren Sor­gen und Bedürf­nis­se erfah­ren und die Hilfs­pro­jek­te gezielt dar­auf abstimmen. 

Eng­lish: The Asha­ki­ran e. V. (“Rays of Hope”) sup­port asso­cia­ti­on has been hel­ping child­ren and young peo­p­le in India with edu­ca­tio­nal pro­grams and scho­lar­ships sin­ce 23 years. This gives them care­er pro­s­pects for the future.
This is only pos­si­ble with your help.

The asso­cia­ti­on, based in Hin­ter­zar­ten in the Black Forest, was foun­ded in 2012 as a regis­tered asso­cia­ti­on. Asha­ki­ran was foun­ded by Indo­lo­gist Dr. Cor­ne­lia Mal­le­brein from Hin­ter­zar­ten. Sin­ce 1991, she has been tra­ve­ling to the pro­ject regi­on in eas­tern India every year as part of her rese­arch pro­jects and is actively invol­ved in the con­cerns of the poor popu­la­ti­on the­re. As she speaks the local lan­guage and is remar­kab­ly fami­li­ar with the cul­tu­re and way of life, she can enga­ge in direct dia­lo­gue with the peo­p­le and learn about their con­cerns and needs, and tail­or the aid pro­jects accordingly.

Der kur­ze Film von Jonas Rie­del (23 Minu­ten) gibt einen Ein­blick in aktu­el­le Projekte

Unsere Philosophie: „Dem Leben eine Zukunft geben“

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Pro­ble­me von Armut auf­grund man­geln­der Bil­dung zu ana­ly­sie­ren, auf­zu­grei­fen und durch Hil­fe­stel­lun­gen zu lösen. Die Akti­vi­tä­ten des För­der­ver­eins sind breit ange­legt und bestehen aus meh­re­ren Pro­jek­ten auf den Gebie­ten Aus­bil­dung, Krank­heits­vor­sor­ge, nach­hal­ti­ge Land­wirt­schaft und erneu­er­ba­re Ener­gien. Sie alle sind Teil eines Gesamtkonzepts.

  • Waisenkinder im Banabasi Kinderhaus
  • Maliah Kandh vor ihrer Hütte bei Kurtumgarh (Foto: C.M.)

Hilfe zur Selbsthilfe – Wege aus der Armut

Bil­dung schafft Zukunft! Unser Augen­merk gilt all jenen, die am Anfang ihrer beruf­li­chen Zukunft ste­hen und mit Armut und damit ver­bun­de­ner Chan­cen­lo­sig­keit zu kämp­fen haben. Beson­ders Wai­sen haben es in die­ser Situa­ti­on sehr schwer. Daher för­dern wir die­se wie auch Halb­wai­sen aus ver­arm­ten Fami­li­en. Ein Schwer­punkt liegt dabei in der För­de­rung von Mäd­chen. Wir moti­vie­ren sie dazu, sich inten­siv und ziel­ge­rich­tet aus- und wei­ter­zu­bil­den. Unse­re Unter­stüt­zung beginnt schon in der Schu­le mit geziel­tem Nach­hil­fe­un­ter­richt vor allem in den letz­ten Schul­jah­ren.
Der Erfolg unse­rer Pro­jek­te gibt uns Mut, den ein­ge­schla­ge­nen Weg wei­ter­zu­füh­ren. Vie­le unse­rer geför­der­ten Jugend­li­chen haben inzwi­schen einen Beruf erlernt oder stu­die­ren auf einem Col­lege. Alle unse­re Sti­pen­dia­ten haben nach dem Abschluss eine gute Anstel­lung bekom­men und kön­nen so auch ihre Fami­lie und Geschwis­ter unter­stüt­zen. Bil­dung ist immer noch der ein­zig siche­re Weg aus der Armut.

Themen unserer Projektarbeit und Förderprogramme 2025

Eine groß­ar­ti­ge Erfolgsgeschichte

Berufs­aus­bil­dung: Mehr als 1500 Jugend­li­che wur­den bis­her geför­dert. Sie erhiel­ten ein Sti­pen­di­um für ein Stu­di­um an einem Col­lege oder an einer Berufsschule.

Ziel: Aus­bil­dung gegen Abwan­de­rung. Wir hel­fen nach der Aus­bil­dung eine Anstel­lung vor Ort zu bekom­men. Zahl­rei­che Jugend­li­che sind heu­te in Odi­sha tätig, so als Inge­nieur, als Mecha­ni­ker, als Tech­ni­ker aber auch Hotel­fach­wir­te. Vie­le wur­den Leh­rer in einer Schu­le in ihrer Regi­on. Unser Ziel ist es, dass die jun­gen Men­schen so weit wie mög­lich in ihrer Hei­mat und damit bei den Fami­li­en blei­ben kön­nen. Die Chan­cen sind gut, denn sie sind sehr gut aus­ge­bil­det. Dank unse­rem Nach­hil­fe­un­ter­richt in der 10. Klas­se durch qua­li­fi­zier­te Lehrer.

Erwach­sen wer­den was heißt das? Zwi­schen Kind sein und Ver­ant­wor­tung. Das Aus­bil­dungs­pro­jekt ist erfolg­reich gestar­tet. Es ermög­licht jun­gen Men­schen in Gemein­schaft und unter pro­fes­sio­nel­ler Lei­tung ihre vie­len Pro­ble­me zu the­ma­ti­sie­ren und damit auch Scham und Angst zu überwinden.

☼ Beruf mit Zukunft: Gesund­heits­exper­te in loka­ler Ayur­ve­da-Medi­zin. Wir bil­den jedes Jahr zwan­zig jun­ge Frau­en und Män­ner in tra­di­tio­nel­ler loka­ler Medi­zin aus. In einem ein­jäh­ri­gen Kurs erhal­ten sie das Zer­ti­fi­kat zum ayur­ve­di­schen Gesund­heits­exper­ten. Wir finan­zie­ren den Absol­ven­ten, falls nötig, in ihrem Dorf ein klei­nes Gesund­heits­zen­trum, um dort zu prak­ti­zie­ren. Mehr als 80 Gesund­heits­exper­ten mach­ten bis­her den Abschluss und prak­ti­zie­ren. Mehr als zehn Zen­tren wur­den eröff­net, ein gro­ßes Zen­trum ist im Bau.

Hil­fe für Wai­sen- und Halb­wai­sen: Wir finan­zie­ren die gesam­ten Kos­ten (Unter­halt, Essen, Schul­kos­ten, Klei­dung, Sport etc.) des Vikash Paris­had-Wai­sen­hau­ses in Sar­an­ga­da in den Kandhmal-Ber­gen. Dort haben 45 Mäd­chen ein neu­es Zuhau­se gefun­den und sind sehr glück­lich. Fer­ner finan­zie­ren wir den Lebens­un­ter­halt von 50 Mäd­chen aus ärms­ten Fami­li­en im Bandhagada-Mädchenheim.

Reno­vie­rung von bau­fäl­li­gen Kin­der­häu­sern: Die Kin­der- und Jugend­häu­ser der Regi­on sind teils in einem sehr maro­den Zustand. Der Staat hilft nicht. Daher finan­zie­ren wir Reno­vie­run­gen, so bau­fäl­li­ge Sani­tär­an­la­gen, wir bau­en Spei­se­räu­me, Sport­plät­ze und Spielplätze.

☼ Die Son­ne ist die Ener­gie der Zukunft: Wir bau­en in Kin­der- und Jugend­ein­rich­tun­gen Solar­an­la­gen; schon mehr als 17 Solar­pro­jek­te wur­den umge­setzt. So haben z.B. alle unse­re Kin­der­häu­ser 24 Stun­den Strom und damit Licht.

☼ Die Kraft der Solar­brun­nen. Wir konn­ten schon meh­re­re Solar­brun­nen ein­rich­ten. Momen­tan sind wir im Bau von zwei gro­ßen Solar­brun­nen mit Tank­an­la­gen. Ein­mal mit einen Hoch­tank für 5000 Liter und ein­mal mit einem Hoch­tank für 2000 Liter. Ende 2025 wird die Anla­ge fer­tig sein.

Regionaler Schwerpunkt

  • Blick auf die Kandhmals vom Kalinga-Ghat (Foto: C.M.)
  • Jagannath-Tempel in Puri am Golf von Bengalen (Foto: C.M.)
  • Ziegenprojekt der Ishvari Selbsthilfegruppe, Kurtumgarh (Foto: Ashakiran)

Regio­na­ler Schwerpunkt

Asha­ki­ran unter­stützt Pro­jek­te im Osten Indi­ens. Der regio­na­le Schwer­punkt liegt in den Kandhmal-Ber­gen von Odi­sha (frü­her ‚Oris­sa‘ genannt), einem der ärms­ten Bun­des­staa­ten des Lan­des. Vor allem die zahl­rei­chen eth­ni­schen Grup­pen, die Adi­va­si (‚Urein­woh­ner’), in den abge­le­ge­nen Berg­re­gio­nen bedür­fen drin­gend der Unter­stüt­zung. Asha­ki­ran ist dort mit geziel­ten, auf deren Bedürf­nis­se abge­stimm­ten Maß­nah­men und Pro­jek­ten tätig. Unser Part­ner ist die staat­lich aner­kann­te Orga­ni­sa­ti­on Bana­ba­si-Seva-Sami­ti in Bal­li­gu­da.
In Andhra Pra­desh arbei­tet der Ver­ein mit der staat­lich aner­kann­ten Orga­ni­sa­ti­on Laya-Resour­ce Cent­re for Adi­va­si Com­mu­ni­ties (www.laya.org.in) zusam­men. Auch hier wer­den Aus­bil­dungs­pro­gram­me in der von Adi­va­si bewohn­ten Berg­re­gi­on des Distrikts Eas­tern Goda­va­ri durchgeführt.